Fachhändler
Professionelle Montagepartner
Anwendungsbereiche
Produkte
Produktvorteile und Funktionen
schliessen

LOGIN
 

Physikalische und technische Grundlagen

 

Lichttransmission dient als Kenngröße für die Lichtdurchlässigkeit. Die ECE R43 spezifiziert die Lichttransmission für Autoscheiben und die Messmethode. Die ECE R43/ISO 3538 Messmethode fürs Labor wurde beim TLG-43A in ein mobiles Messgerät übertragen.

techn-Grundlagen

Grundlagen:

Licht beschreibt den Wellenlängenbereich von 380 bis 780nm des elektromagnetischen Spektrums und damit den Bereich, den das menschliche Auge wahrnimmt. Autofahrer nehmen 90% aller erforderlichen Informationen durch Sehen auf. Ein ungehindertes Sehvermögen ist daher unabdingbar für die sichere Fahrzeugführung. Die Sehkraft ist abhängig von der Helligkeit. Getönte Scheiben reduzieren die Helligkeit und damit die Sehkraft. 

Transmission beschreibt das Verhältnis zwischen Lichteintritt und Lichtaustritt.

Die Lichttransmission definiert den Lichtdurchsatz durch transparente Materialien angepasst an die Empfindung des Auges. Zur Bewertung der Lichttransmission wird die in DIN und CIE standardisierte V(λ) Empfindlichkeit des menschlichen Auges verwendet.
Die Lichttransmission wird immer dann zur Qualifizierung herangezogen, wenn der visuelle Lichtdurchsatz spezifiziert werden soll. Sie ist damit eine wichtige Größe bei der Qualifizierung von Fenstermaterial zur Verwendung im Automotivbereich, Luftfahrt, Gebäudetechnik usw., bei denen eine minimale Transmission vorgegeben ist.
In Abhängigkeit der Materialeigenschaft des Glases wird das Licht beim Durchgang durch das Glas mehr oder weniger gestreut. Ungestörtes Sehen erfordert Scheiben ohne Streuung. Jede Streuung reduziert die Transmission. Im Messwert der Lichttransmission darf der gestreute Anteil daher nicht berücksichtigt werden.
Bei der nachträglichen Beschichtung von Autoscheiben mit Folien oder Lacken reduziert sich die Lichttransmission durch Tönung und Streuung. Solchermaßen veränderte Scheiben müssen hinsichtlich der Einhaltung der ECE R43 Grenzwerte individuell qualifiziert werden. Das TLG-43A ermöglicht die individuelle Qualifizierung.

Der Bedarf für ein mobiles, ECR R43 konformes Messgerät, ergibt sich durch die nachträgliche Beschichtung von Autoscheiben. Diese lässt die Typenzulassung verfallen. Eine erneute Einzelzulassung durch die zuständige Werkstatt, Sachverständige oder Zulassungsstellen mit geeigneter messtechnischen Ausstattung ist notwendig. Das TLG-43A ist ein mobiles Messgerät zur Bestimmung der Lichttransmission von getönten und nicht getönten Verglasungen. Wegen seiner kompakten Größe wurde für das TLG 43A eine invertierte ECE R43 Messanordnung gewählt (Helmholtz Reziprozität Prinzip der Umkehrbarkeit des Strahlengangs). Die Messgeometrie entspricht somit auch der Leuchtdichte Messanordnung gemäß CIE 130 und DIN 5036. Der Referenzsensor der Lichtquelle und der Sensor für die Transmission sind als Spektrometer ausgeführt. Diese Technologie ermöglicht eine präzise Anpassung an die vorgegebene Lichtart A und V(λ) Empfindlichkeit. Einflüsse durch farblich getönte Beschichtungen werden unterdrückt.

FT_BUT_PFEIL_ZUR_CK_XS